Der Berg ruft…..

 

10,7 km / 1480 hm / dicke Beine = Karwendellauf in Mittenwald

Eine Woche nach den tollen Leistungen unserer 4 Musketiere beim Ironman in Roth, war Ute angestachelt, eine für sie absolute Herausforderung in Mittenwald anzunehmen.
Hierbei handelt es sich um den 4. Karwendel Berglauf über 10,7 km mit über 1480 hm.
Dieser Lauf gilt als einer der schwersten Bergläufe überhaupt. Schon bei der Besichtigung 2 Tage zuvor war es klar, wer den macht, hat nen kleinen Schuss. Der Blick hoch in die Wand ließ einem das Herz in die Hose rutschen und erzeugte Unverständnis, wie man da hoch kommen soll.
Nach dem Start waren die ersten 1,5 km flach, aber dann ging's los. Die 1. Steigung von 34 Prozent nahm einem förmlich die Luft weg, am Ende des Wirtschaftsweges war nur noch zum größten Teil gehen angesagt, hoch zur Dammkammhütte auf zunächst 1630 hm.
Die Bergläufer waren entgegen Ute mit speziellem Schuhmaterial ausgerüstet.
Das Vorspiel getan, jetzt begann die Zeit des Leidens im Geröllfeld. Wenn man bedenkt, dass im Winter diese Strecke als Schwarze Skipiste ausgezeichnet ist, sagt das doch wohl alles. Es ging hoch bis auf 2344. Prominenteste Teilnehmerin im Frauenfeld war wohl Miriam Gössner, aber auch die Berglaufnationalmannschaft aus Deutschland und Österreichs war mit von der Partie.
Eine besondere Herausforderung für Ute, da sie Höhenangst hat. Mit Recht kann man sagen, dass sie sich bravourös geschlagen hat als Flachlandtirolerin. 19.ges.in 1:43:23 min. Nachdem man wieder mit der Gondel in Mittenwald angekommen war, stellt man sich die Frage, wie konnte man das nur hoch laufen. Eine bestens organisierte Veranstaltung, wo jeder jeden unterstützt hat und auch die Letzten von den Teilnehmern gefeiert wurden, aber man muss davon ausgehen , kein Zuckerschlecken, wer oben angekommen ist, kann stolz sein, es gepackt zu haben.

Challenge Roth

 

Ein Grand mit 4en

Gänsehaut,Weltfeeling, Schmerzen und Glücksgefühle

Die Vorhut in Person von Ute & Peter, die ein paar Tage früher nach Roth anreisten, um Quartier und Strecke auszukundschaften, kämpfte schon sehr mit ihren Gefühlen im Zielbereich, wo die Nationalflaggen hingen, aber der Focus lag klipp und klar bei unseren 4 Musketieren. Das Ziel war, achtbar und vor allem gesund durchzukommen. Nachdem die Namen Dörte, Tobias, Andreas und Ingo auf den Wettkampfbeuteln verewigt waren und die Challenge Tatoos auf den Oberarmen angebracht waren, gab es kein Zurück mehr. Einen Tag zuvor hörte man schon die Nervosität in den Gliedern Klappern. Jeder nutzte die verbleibende Zeit anders zur individuellen Vorbereitung, an Schlafen war vor dem Tag nicht zu denken. Der Wecker klingelte um 5:30 Uhr. Mit teilweiser Zwangsernährung wurden die Depots noch aufgefüllt. Die Brücke über den Main-Donau-Kanal war schon in Hergottsfrühe prall gefüllt, dass ein Durchkommen fast unmöglich war. Auf die Frage, was ist hier denn schon los, antwortete Peter, wartet ab, was Euch in Greding oder am Solarer Berg erwartet, da bleibt Euch die Spucke weg...6:30 Uhr der 1. Start, der Puls steigt von 110 bis auf 180, ab jetzt beginnt das Warten auf den für jeden einzelnen Start. 8:00 Uhr: der Letzte von uns,  Ingo, geht ins Rennen. Ein paar Minuten Zeit für uns zum Durchatmen. Dann begann das Suchen im Wasser, am Schwimmstil ließ sich der ein oder andere ausmachen, so konnte man von außen in einigen Fällen den Weg weisen. Geschafft, der 1. Teilabschnitt ist vollbracht. Schnell zum Zeltplatz und die Tasche packen mit Getränken, Leckerlis sowie Eiszum Runterkühlen (es hatte inzwischen 30°C) und dann zum Solarer Berg, wo die Zuschauer in 3-6 er Reihen, ähnlich der Tour de France/ Alpe d' Huez standen.
Kommentar von Tobi: Bei mir schnellte der Puls sofort ohne jegliches Dazutun hoch, ein unglaubliches Gefühl, wenn 1000 Menschen-Klatschhände gegeneinander zu einer Welle auf Tuchfühlung schlagen, um den Weg zu ebnen.
Man wird förmlich hochgetragen, aber locker und bedacht bleiben, um nicht zu überpowern, und das Ganze 2x auf einer 90 km Strecke, die von Minute zu Minute schwieriger zu fahren war durch den aufkommenden Wind. Unsere Hoffnung, sobald die 4 von der Radstrecke runterkommen, kommen sie so oder so durch. Da alle zu unterschiedlichen Zeiten gestartet waren, begann das große Rechnen, wann sie wo sein könnten. Die Erstgesehene: Dörte, kurze Nachfrage, knappe, knackige Antwort- alles gut. Trotz Führungswechsel nach dem Rad führte Tobi beim Laufpart.
Unsern Rookie- Ingo- fanden wir bei km 18 beim Laufen, jetzt hatten Peter & Ute alle Hände voll zu tun, Wasser, Schwämme reichen, abkühlen, Obst reichen und Sprüche kloppen.
Bei der aufkommenden Wärme ging die Order aus, sich von Verpflegungspunkt zu Verpflegungspunkt durchzuschlagen, Getränke aufnehmen und sofort weiter und den Schmerz vergessen. Bei km 35 war der Focus nochmal bei den anderendreien, mit einem Klapps aufs Hinterteil und einer Verabschiedung überließen wir sie ruhigen Gewissens ihren letzten km und dem Run zum Ironman-Ironwomen. Jetzt galt es Ingo ins Ziel zu bringen, was die Anderen uns zur Aufgabe machten. Dass es so leicht fiel, hatten wir jedoch nicht angenommen.
Kilometer um Kilometer wurde er sicherer und der Glaube, die Ziellinie zu überqueren, immer stärker. Jede kleinste Anweisung wurde befolgt und umgesetzt, sodass alle mitgereisten Kinder in den Genuss kamen unter der Ansage des Moderators mit ihm einzulaufen und das verdiente Bierchen in Empfang zu nehmen.


Herzlichen Glückwunsch von allen Vereinsmitgliedern, das gibt Auftrieb und Ansporn für alle!

1 x Gold und 1 x Silber

Beach Run Den Haag:

Im Rahmen des Holland Urlaub machten sich Dennis und Anni auf den Weg zum Beach Run am Strand von Den Haag. Der Lauf war im Rahmenprogramm zu einem großen Cross-Triathlon. Aufgrund der erwarteten Temperaturen wurde die schöne aber schwere Strecke, durch den Sand und die profilierten Dünen, um 1 km auf 4 km verkürzt. Dennis war vom Anfang an in der Spitzengruppe und konnte als 1.Mann in 16:35 das Ziel erreichen. Auch Anni befand sich das ganze Rennen im vorderen Drittel und finishte letztendlich in 18:36 als 2.Frau und 8.Gesamt.Bei der stimmungsvollen Siegerehrung gab es dann für beide einen Blumenstrauss und einen Gutschein von einem lokalen Laufgeschäft.

Stadtlauf Alpen:

Fürs Comeback nach der Geburt des kleinen Ben hatte sich Michaela, in Begleitung von Dennis und Mathias, den Lauf durch die Alpener Innenstadt ausgesucht. Zu absolvieren war dabei ein 2,4 km Rundkurs mit anschließendem Einlauf auf der neuen Tartanbahn am Alpener Fußballplatz. Schwager Mathias hatte sich spontan angeboten Michaela beim 5 km zu unterstützen. Mit der mentalen Hilfe an ihrer Seite gelang Michaela ein mit 24:47 (4.W 30) beachtliches Comeback, in einer Phase wo es einfach darum geht mit Spaß wieder reinzukommen. Im gut besetzten anschließenden 10 km-Lauf gingen dann Mathias und Dennis an den Start. Bei inzwischen sehr sommerlichen Temperaturen finishte Mathias nach einem soliden Rennen in 39:27 als 19.gesamt (5.MHK). Dennis verfehlte das Ziel Bestzeit in 41:13 als 31.gesamt (7.M 30) zwar knapp, war aber mit seinem Lauf nicht unzufrieden.Abgerundet wurde der schöne Tag mit einem leckeren Eis in der Alpener Innenstadt, mit einem Gutschein den Lena für ihre erfolgreiche Teilnahme am Bambinilauf erhalten hat. 

Alles für Bäume!

Der 5. Lauf um den Niederfeldsee fand bei den über 300 vorangemeldeten Läufern große Zustimmung, laufend zu helfen, Bäume zu pflanzen.

Entgegen den Pressevorberichten starteten nicht nur die Fußballer vom FC Kray, die wussten sich beim 10 km Lauf werbewirksam in der ersten Reihe in Szene zu setzen, aber schnell zeigten ihnen die Läufer, wo es lang ging, so auch Mehdi Khelfi und der Gesamtzweite Sebastian Risko und selbst die 1. Frau, Anne- Katrin Reinl, vom ausrichtenden Team war schneller als der Großteil der Fußballer.

Beim 5 km Lauf dominierte Achim Baumgarth vor Tyll Jakoby vom Team-Essen 99 und bei den Frauen siegte Rebecca Rüther.

In den Schülerklassen kam die Siegerin, Lilly Witte, aus Oberhausen. Erfreulich der 1. Platz von Fynn Jakoby. Weitere Ergebnisse sind unter raceresult.de zu finden. Großen Stellenwert hat die Versorgung im Zielkanal, wo jeder Läufer sich ausreichend an Obst, Getränken, Waffeln usw. bedienen konnte. Dem Hauptsponsor „ Real „ an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön!

Auch bei der Siegerehrung gab es für jeden Platzierten eine Medaille, Urkunde und einen Sachpreis wie z.B. GOP Varieté Eintrittskarten oder Friseurgutscheine von Intercoiffeur Allwermann und Kiesergutscheine sowie Blumen von der Gärtnerei „ Dreistädteeck „.

Zum Abschluss wurde es nochmal familiär und alle pilgerten gemeinsam vom Start,- und Zielbereich zum Baumpflanzen an der rheinischen Bahntrasse, wo der Landschaftsgärtner, C. Höll, mit seinen Auszubildenden 6 Bäume setzte. Ein bewegender Augenblick, der in Erinnerung bleibt, zumal man dort ständig vorbeiläuft und ein Zeichen zum Nachahmen setzt!

Bilder vom Event sind von Tobias Kaiser unter : https://www.picdrop.de/be.licht.et/Allbaulauf+2015 einzusehen.

Zwei in der Spur

Tengelmannlauf

Das Vorhaben,endlich mal unter 40 Minuten über 10 km zu bleiben, ging auf.
Mathes hielt sich voll an die Vorgaben , ruhig zu bleiben und sich das Rennen gut einzuteilen. Auf der nicht gerade leichten Strecke zeigte die Uhr im Ziel 39:28 min., das hieß 17.ges. und 3. in der MHK.
Der Hammer war und was uns ganz besonders freut, dass Tyll sich wieder die Laufschuhe geschnürt hat und ohne jegliches Training einen Kaltstart über 5 km hinlegte in 19:08 min., das bedeutete Platz 16 Ges. . Hier spielt die Zeit und Platzierung keine Rolle, sondern, dass sich jemand selbst besiegt hat und eigenständig aus einem Tief gezogen hat.
Dennis wurde auf gleicher Strecke mit 19:45 min. 20. Ges. Eine Ak Wertung wurde nicht vorgenommen.

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